Pflegekonzept

Auszug aus dem Gesamtkonzept des Hauses Elisabeth

(Siehe Download Pflegekonzept)

 

Pflegeverständnis

 

Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die Bewohner/innen. Grundlage ist das werteorientierten Leitbild des Hauses Elisabeth. Durch die freundliche und familiäre Umgebung vermitteln wir Geborgenheit und Sicherheit.

Unser Ziel ist es, dass sich Bewohner/innen , Angehörige und Gäste gleichermaßen in unserem Haus wohl fühlen. Wir achten darauf, die Intim- und Privatsphäre entsprechend zu schützen. In ganzheitlich, aktivierender Pflege betreuen wir die zu Pflegenden rund um die Uhr.

 

Unser pflegerisches Handeln orientiert sich am Pflegemodell der Pflegewissenschaftlerin Frau Prof. Monika Krohwinkel.

Ihr Modell zeigt die Bedeutung von „Fähigkeitsorientierter- fördernder Prozesspflege" auf. Sie stellt die individuelle Lebensgeschichte und die Lebenssituation, sowie die Förderung von verbliebenen Fähigkeiten in den Mittelpunkt.

Dies entspricht unserem Verständnis von Pflege. Wir beziehen gezielt Fähigkeiten, Ressourcen, Wünsche und Gewohnheiten unserer Bewohner/innen in den Pflege- und Betreuungsprozess ein.

Unsere Aufgabe ist dabei, den einzelnen Bewohner zu ermutigen oder in seinen Bemühungen zu unterstützen, seine noch vorhandenen Fähigkeiten zu erhalten bzw. wieder zu entdecken. Das Ziel hierbei ist, ihm eine größtmögliche Unabhängigkeit zu geben und zu erhalten.

 

 

„Bezugspflege"

 

Die Bezugspflege ordnet die pflegerische Ablauforganisation der Wohnbereiche. Sie basiert ebenso auf dem Pflegemodell der fördernden Prozesspflege nach Monika Krohwinkel. Bezugspflege bedeutet, dass eine feste Verantwortungszuordnung zwischen Pflegefachkräften und Bewohner/innen festgelegt wird.

Die Bezugspflegekraft ist gleichzeitig Ansprechpartner für die Bewohner/innen und deren Angehörige in ihrem Bereich. Ihnen ist ihr Ansprechpartner bekannt. Sie wissen an wen sie sich bei Bedarf wenden können.

 

 

Konzeption der Dementenbetreuung

Das ausführliches Betreuungskonzept (Download)

 

  • Im Mittelpunkt steht für uns der einzelne Mensch, sowie die für ihn wichtigen Bezugspersonen.

Wir möchten die Betroffenen auf dieser schwierigen Wegstrecke fachkompetent umsorgen und ihnen liebevoll zur Seite stehen.

Wir respektieren, dass der an Demenz Erkrankte unser Wertesystem nicht mehr als für sich gültig erkennen kann und in seiner eigenen Welt lebt.

Wir bieten ihm eine materielle und soziale Umgebung, in der seine kognitiven Einschränkungen weitgehend aufgefangen werden.

Wir unterstützen ihn, seine vorhandenen Fähigkeiten zu nutzen und seine Selbständigkeit soweit alsmöglich zu bewahren.

Wir betreuen inzwischen verstärkt „Jüngere Demenzkranke" und deren Angehörige. Diese sind vielfach vitaler, als an seniler Demenz Erkrankte. Sie bedürfen intensiverer Betreuung, die sich wie bei jedem Erkrankten an den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen orientieren muss.

Die Zimmer des Bereiches können in einem bestimmten Rahmen nach eigenen Wünschen ausgestaltet werden, damit ein Bezug zum bisherigen Leben erhalten bleibt.

 

Viel Raum für Bewegung geben

  • Breite übersichtliche Flure
  • Ein schöner, geschlossener, barrierefreier Garten mit ungehindertem Zugang
  • Drei gemütliche Aufenthaltsräume
  • Sitzecken in Flurnischen laden zum gemütlichen Verweilen ein

Wichtig ist, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Einbeziehung der Angehörigen, der Austausch von betroffenen Angehörigen untereinander.

Dazu laden wir am letzten Donnerstag des Monats zum Angehörigentreffen ein.

 

Durch

  • fachkompetente Pflege und Betreuung
  • individuelle Beschäftigung entsprechend der Fähigkeiten und der Bedürfnisse jedes Einzelnen
  • die Förderung gebliebener Alltagsfertigkeiten
  • das Anknüpfen an biografische Erinnerungen

erreichen wir:

Dass sich unsere Bewohner sichtbar wohlfühlen

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