Leitbild

Diakonische Einrichtungen und Dienststellen sind Orte, an denen Gottes liebendes und heilendes Handeln erfahrbar werden soll. Die Arbeit in unserem Haus ist deshalb von christlicher Sicht geprägt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Pflege-, Therapie- und Hauswirtschaftsbereich wollen die im Haus Elisabeth wohnenden Menschen ganzheitlich um- und versorgen und ihre vorhandenen Fähigkeiten fördern.

 

Wir sind uns dessen bewusst, dass zur Lebensgeschichte des Menschen seine Vergangenheit mit ihren Erfüllungen, aber auch mit ihren zerbrochenen Hoffnungen und verronnenen Lebenschancen gehört, ebenso wie die Gegenwart und seine Erwartungen an die verbleibende Zukunft.

 

So wie sich Christen in ihrem Glauben von Gott in seiner Liebe und Güte angenommen wissen, nehmen wir die alten Menschen, die in unser Haus einziehen und dort wohnen und die durch Veränderungen ihrer seelischen, geistigen und körperlichen Individualität geprägt sind, in ihrer Würde an, wie Gott uns mit allen Stärken und Schwächen bejaht. Das Vertrauen darauf gibt uns die Stärke, Mitmenschlichkeit zu leben und an den Nächsten weiterzugeben.

 

Die Arbeit mit alten Menschen findet in Alltagssituationen statt. Wir wollen uns mit unseren Bewohnern auf Freuden und Leiden einlassen. Das heißt für uns außerdem, neue Herausforderungen und Veränderungsprozesse, mit denen die Altenarbeit konfrontiert ist, konstruktiv aufzugreifen, damit die alten Menschen ihre Zeit in unserem Haus als gestaltbaren und sinnerfüllten Lebensabschnitt erfahren.

 

Unter Pflege im diakonischen Auftrag verstehen wir Zuwendung, Rücksichtnahme, Stärkung der körperlichen und seelischen Kräfte, Betreuung der Pflegebedürftigen bis hin zum Sterben und auch Begleitung ihrer Angehörigen.

 

Diakonisches Handeln kann nicht in pflegerisches, hauswirtschaftliches und seelsorgerisches Handeln aufgeteilt werden. Pflege ist immer ganzheitliches Handeln.

 

Wir sind bestrebt, die kulturellen und religiösen Bedürfnisse der hier wohnenden Menschen umfassend zu berücksichtigen und ihnen Kontakt zu örtlichen Gruppierungen, Kirchengemeinden bzw. Religionsgemeinschaften zu ermöglichen.

 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen sich um persönliche Verantwortung in der Dienstgemeinschaft unseres Hauses. Durch kontinuierliche Kommunikation und aktuelle Information, die bei uns einen hohen Stellenwert haben, wollen wir die Erfahrungen und Ressourcen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unser Haus nutzbar machen. Deshalb betrachten wir sie eindeutig als Teil unseres Unternehmenserfolges.

 

Durch das Angebot von Fort- und Weiterbildung soll die Qualität unserer Arbeit gewährleistet und weiterentwickelt, sowie Offenheit und Sensibilität gefördert werden. Ebenso wichtig ist uns dabei auch die fachliche und persönliche Entwicklung aller Beteiligten.

 

Ein großer Freundeskreis unterstützt unsere Arbeit und trägt dazu bei, unser Haus noch stärker in das örtliche Gemeinwesen zu integrieren.

 

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